Ungarns wichtigster Bodenschatz sprudelt aus über 1.000 Quellen direkt aus der Erdkruste:
Kein anderes Land in Europa verfügt über so viele Heil- und Thermalquellen. Besonders hoch ist deren Dichte in Westungarn, in Pannonien.
Da das Heilwasser im Ruf steht, Körper, Geist und Seele zu erneuern, trägt dieser Landesteil den Beinamen "die Kraft spendende Region". Die wohltuende Wirkung des tief aus der Erde strömenden warmen Wassers genossen schon die Alten Römer: Sie nutzten den Thermalsee in Hévíz bereits vor 2.000 Jahren als Heilbad. Die meisten anderen Quellen der Region wurden zwar erst in den 1950 und 1960er Jahren entdeckt, entstammen aber ähnlichen geologischen Schichten wie das Thermalwasser des berühmten Heilsees. Unsere Reiseziele liegen entlang der westungarischen Bäderstraße – von Bad Bük (bükfürdö) im Norden über Bad Sárvár und Bad Hévíz bis nach Bad Zalakaros.
Sämtliche Orte bieten neben komfortablen Hotels mit erstklassiger Gastronomie und modernen Thermal-Campingplätzen ein vielfältiges Wellness-Angebot.
Darüber hinaus können Urlauber von hier aus zahllose reizvolle Ausflugsziele dieser herrlichen Region entdecken, die sich von der österreichischen und slowenischen Grenze bis zum Balaton erstreckt.
Der Balaton ist ein wahres Eldorado für Wassersportler und Angler. Aber auch Wanderer, Radfahrer, Reiter und Naturliebhaber kommen am größten Süßwassersee Europas voll auf ihre Kosten. Ein herrliches Vogelparadies enthält das bei Zalakaros gelegene Feuchtgebiet des Klein-Balaton und aus den wildromantischen Hügeln am Nationalpark Balaton-Oberland stammen die besten Weine des Landes. Ein herrliches Panorama und abwechslungsreiche Ausflugsmöglichkeiten bieten die gut ausgebauten Wanderwege. Zahllose Kulturdenkmäler der Region zeugen von der wechselhaften Geschichte des Landes:
Keszthely, die Hauptstadt des Balaton mit dem überwältigenden Barockschloss Festetics, Schloss Esterházy in Fert?d, wo Joseph Haydn einen Großteil seines Lebens verbrachte, oder die historische Kleinstadt K?szeg. Ein weiteres Schmuckkästchen der Gegend ist Sopron, wo Franz Liszt 1820 im Alter von neun Jahren sein erstes öffentliches Konzert gab.





